Baumaßnahmen auf dem Campus Charité Mitte

Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die Projekte am Campus Charité Mitte geben.

Charité Bettenhaus Mitte

Planung Bettenhochhaus / © SAA Schweger Architekten

Nach weniger als drei Jahren Bauzeit hat die Charité im November 2016 ein vollständig modernisiertes Bettenhochhaus vom Generalunternehmer zurück erhalten. Das 1982 eröffnete Gebäude wurde kernsaniert und hat eine energieeffiziente Fassade erhalten. Mit der Übergabe des Charité Bettenhauses Mitte zählt die traditionsreiche Berliner Universitätsmedizin zu den modernsten Unikliniken Europas. Die erfolgreiche Sanierung des Wahrzeichens am historischen Campus im Zeit- und Kostenplan bildet den Abschluss des größten Bauprojekts der fusionierten Charité.

Mit den umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Bettenhochhaus und dem Bau eines neuen Gebäudes für Operations und Intensiv- und Rettungsmedizin war im Januar 2014 begonnen worden. Bereits am 16. September 2016 wurde der Schlüssel zum Neubau, dem Charité Notfallzentrum - Rudolf-Nissen-Haus, an die Charité übergeben. Ab Oktober konnten dort die ersten Patienten in der neuen Zentralen Notaufnahme behandelt werden. Im Dezember folgte dann der Umzug der ersten Stationen in das modernisierte Charité Bettenhaus Mitte.

Im Zuge des Bauprojekts am Campus Charité Mitte wurde bis Oktober 2015 auch die Verbindungsbrücke zwischen Bettenhaus und historischem Campusgelände erneuert. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf insgesamt 202,5 Millionen Euro. Neubau und Bettenhaus beherbergen zusammen rund 620 Betten.

Bettenzimmer / © LUDES GENERALPLANER GMBH
Eingangshalle / © LUDES GENERALPLANER GMBH
Eingangshalle / © LUDES GENERALPLANER GMBH

 

 

Charité Bettenhaus Mitte

Ansichten 2016

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Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus

Ansicht Philippstr. / © SAA Schweger Architekten

Noch vor der Übergabe des Bettenhochhauses hat die Charité im September 2016 den Schlüssel zum Neubau für OP, Intensivmedizin und Zentrale Notaufnahme vom Generalunternehmer erhalten. Damit verbunden war auch die offizielle Namensgebung als „Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus“. Nach der medizinischen Ausstattung des Gebäudes wurde im Oktober der klinische Betrieb aufgenommen.

Im Rahmen des Masterplans war östlich des Bettenhochhauses ein fünfgeschossiger Kubus mit einem zentralen Lichthof entstanden. Das Gebäude mit rund 8.000 Quadratmetern Nutzfläche beherbergt drei große Bereiche: den OP-Bereich mit 15 hochmodernen OP-Sälen, zwei davon als Hybrid-OP mit integrierter Bildgebung; den intensivmedizinischen Bereich mit 71 Patientenbetten sowie die neue Zentrale Notaufnahme in der Philippstraße. Im obersten Vollgeschoss befinden sich der Aufwachraum und die Überwachungseinheit des zentralen OP-Bereichs, die durch Oberlichter erhellt werden. Die OP-Säle sind so angeordnet, dass sie indirekt Tageslicht erhalten. So wird die Aufenthaltsqualität für Patienten und Personal gleichermaßen verbessert.

Die Bauarbeiten hatten im Januar 2014 begonnen, es folgten die Grundsteinlegung im September 2014 und das Richtfest im Januar 2015.

Aufwachraum / LUDES GENERALPLANER GMBH
Bettenzimmer Intensivstation / LUDES GENERALPLANER GMBH
Operationssaal / LUDES GENERALPLANER GMBH

Charité Campus-Klinik

Abbildung: Charité Campus-Klinik Aussenansicht

Um die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in kürzerer Zeit vollziehen zu können und Lärmbelästigung für die Patienten zu vermeiden, wird das Bettenhochhaus leergezogen. Für die weiterhin gute Versorgung der Patienten während der Bauzeit wurde die Charité Campus-Klinik errichtet. Das viergeschossige Gebäude entstand seit dem Frühjahr 2013 auf dem historischen Campusgelände am Standort Mitte. Der qualitativ hochwertige Systembau besteht aus rund 150 Modulen und beherbergt insgesamt 339 Betten in modern ausgestatteten und komfortablen Patientenzimmern.

Abbildung: Charité Campus-Klinik, im Hintergrund das Bettenhochhaus
Abbildung: Bettenzimmer in der Charité Campus-Klinik

Ein Blick in die Charité Campus-Klinik

Hier zeigen wir Ihnen Fotos aus der Charité Campus Klinik

Patientenzimmer der Charité Campus-Klinik
Flur zwischen den Stationen

CharitéCrossOver (CCO) Lehr- und Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät

Auf traditionsreichem Grund zwischen der historischen Kinderklinik und dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie entstand das neue Lehr- und Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät "CharitéCrossOver". Das moderne Gebäude vereint erstmals wichtige Grundlagenfächer der Fakultät, das Exzellenzcluster NeuroCure sowie die Lehre, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern des Medizinstudiums, unter einem Dach.

Das CharitéCrossOver war das erste Projekt, das im Rahmen des Masterplan Charité entstanden ist. Ende Mai 2009 wurde mit dem Abriss der alten Gebäude begonnen und im März 2010 die Baugrube ausgehoben. Das Richtfest konnte im Mai 2011 gefeiert und das fertiggestellte Gebäude pünktlich und planmäßig zum Start des Wintersemesters 2012/13 eröffnet werden.

Zahlen & Daten im Überblick

CharitéCrossOver (CCO), Oktober 2012

Nutzfläche: ca. 13.600 m²
Herstellungskosten: 86,16 Mio. Euro
Bauzeit: 2009 bis 2012

(Zum Vergrößern die Abbildung bitte anklicken!)

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Videoclip

Abbildung Video Baumaßnahmen