Meldungen

Hier haben wir Neuigkeiten und Dokumente für Sie zusammengestellt:

20.04.2012 - Aktuelles aus den Centren

Nichtoffener Wettbewerb für Architekten

Fassadengestaltung des Bettenhochhauses und des Neubaus für den Operations- und intensivmedizinischen Bereich der Charité Berlin Mitte entschieden

Der im Februar diesen Jahres von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobte nichtoffene Wettbewerb „Fassadengestaltung des Bettenhochhauses und des Neubaus für den Operations- und intensivmedizinischen Bereich der Charité“ wurde nach eintägiger Sitzung des Preisgerichts am 19. April 2012 entschieden.

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin beabsichtigt die Sanierung des 1982 in Betrieb genommenen Bettenhochhauses in der Luisenstraße 64, 10117 Berlin. Außerdem soll an Stelle des abzureißenden Lehrgebäudes östlich des Bettenhochhauses ein Neubau für den zentralen Operationsbereich, den zentralen intensivmedizinischen Bereich und die Rettungsdienststellen einschließlich einer Liegendkrankenanfahrt errichtet werden. Der Nutzungsbeginn für die Gebäude soll im ersten Quartal 2016 erfolgen, um den Einnahmeausfall im Krankenhausbetrieb zu minimieren. Um den wirtschaftlichen Zwängen auf der einen Seite, aber auch den gestalterischen Anforderungen an die Fassade auf der anderen Seite gerecht zu werden, wurden die Gesamtplanungsleistungen an einen Generalplaner vergeben, die Fassadenerneuerung des Bettenhochhauses sowie die Gestaltung der Fassade des OP-/ITS-Neubaus sind aber Gegenstand des Wettbewerbs.

Der Wettbewerbsumfang beinhaltet die Fassadenfläche des Bettenhochhauses von ca. 20.500 qm (Ebenen 1–21 und Dachaufbauten), die Fassadenfläche des OP-/ITS-Neubaus von ca. 5.300 qm sowie die Fassadenfläche des Verbindungsbaus von ca. 520 qm.

Die geplante Baumaßnahme stellt aufgrund der besonderen städtebaulichen Bedeutung hohe Anforderungen an die architektonische Qualität der Fassadengestaltung. Das Bettenhochhaus ist eine gut sichtbare Höhendominante im Bezirk Mitte, verortet die Charité im Stadtraum und wird zum Symbol für die Charité als Institution. Es sollte eine angemessene Fassadensprache im stadträumlichen Kontext gefunden werden, die sich mit der Architektur des Campus Charité auseinandersetzt.

Aus dem Gesamtbudget der Baumaßnahme von 185 Mio Euro stehen für die Fassadenarbeiten insgesamt 22 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Kostenvorgabe sollte durch die Wettbewerbsteilnehmer zwingend eingehalten werden.

Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden 20 Architekten aufgefordert, die in einem vorangegangenen europaweiten Auswahlverfahren aus insgesamt 85 Bewerbern ausgewählt wurden. 18 Architekturbüros haben abgegeben.

Die Preissumme beträgt 115.500 €.

Unter dem Vorsitz des Berliner Architekten Prof. Manfred Ortner entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion wie folgt:

1. Preis 32.000 €
Schweger & Partner Architekten, Hamburg

1. Preis 32.000 €
Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

3. Preis 18.000 €
Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

4. Preis 13.500 €
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Leipzig

Anerkennung 10.000 €
BE Berlin GmbH, Berlin
Dietmar Eberle Gerd Jäger

Anerkennung 10.000 €
knerer und lang Architekten GmbH, Dresden

Die Jury empfahl die beiden mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeiten  zur Überarbeitung mit dem Ziel, den vorgegebenen Kostenrahmen einzuhalten.

Regula Lüscher, als Senatsbaudirektorin Mitglied der Jury:

„Trotz des unangemessen knappen Kostenrahmens haben sowohl die Teilnehmenden Büros als auch die Jury um eine adäquaten Architektur für die Sanierung des weit herum sichtbaren Wahrzeichens der Charité gerungen.
Die zwei sehr unterschiedlichen aber markanten Entwürfe die je mit einem 1. Preis ausgezeichnet wurden, zeigen großes Potential für die Einlösung der hohen architektonischen Erwartungen an diese Sanierungsaufgabe. Da auch diese zwei Arbeiten wie alle andern leider den  Kostenrahmen nicht einhalten konnten, soll die Überarbeitung zeigen, welcher der beiden Entwürfe die Qualität trotz der erforderlichen Einsparung sichern kann.“

Prof. Karl Max Einhäupl, als Vorstandsvorsitzender der Charité Mitglied der Charité:

„Wir danken den Preisrichtern, die in einer großen Anstrengung darum gerungen haben, zwei Entwürfe zu prämieren, die sowohl der städtebaulichen Bedeutung des Gebäudes als auch der Bedeutung der Charité angemessen ist. Die 18 eingereichten Arbeiten repräsentieren eine Vielzahl möglicher architektonischer Haltungen. Die technische Machbarkeit, die Einhaltung des Kostenrahmens und die zeitliche Umsetzbarkeint sind unverzichtbare Voraussetzungen, die deshalb in kürzester Zeit für beide Entwürfe nachgewiesen werden müssen.“

Aus der Beurteilung des Preisgerichts:

Der Entwurf von Schweger & Partner Architekten, Hamburg teilt das Volumen in einen robusten Sockel und einen gegliederten Aufbau. Hierdurch verliert das Gebäude an optischer Höhe was durch eine Betonung der Vertikalen durch feine Linsen kompensiert wird.

Auch die Funktionsbauten entwickeln sich aus dem Thema des Sockels und werden aus rigide gerastertem Backstein erstellt.

Das Thema des Entwurfs ist das Raster, es entsteht ein Fassadenbild, das ein neues Gesicht entwickelt, dessen ursprüngliche Form aber durch das neue Kleid spürbar bleibt.

Die Materialität der Fassade ist im Rahmen der Möglichkeiten klug gewählt da der Sockel aus Backstein eine robuste Gebrauchstüchtigkeit verspricht, wohingegen die elementierte Faserzementfassade auf die Entfernung eine fein gegliederte Erscheinung verspricht.

Im ganzen kann so ein Bild einer neuen \ alten Charité entstehen die auch weiterhin eine  Signalwirkung als großer Stadtbaustein hat.

Das Konzept des Entwurfes von Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin vermittelt glaubwürdig die Idee, wie sich der großmaßstäbliche Baukörper der Charité in der Stadt und über die Stadtsilhouette hinaus markant darstellt. Dazu greifen die Verfasser geschickt zu dem Mittel der Faltung, mit der sich die kleinteiligen Elemente zu einem großen Gesamten zusammenfügen.  Das gibt dem gesamten Projekt eine einheitliche Wirkung ohne schematisch zu sein.

Das Thema der bestehenden Linsen wird in dem vorliegenden Konzept neu interpretiert. Die starke vertikale Strukturierung, die vom Boden bis zum oberen Gebäudeabschluss reicht, gibt dem eher gedrungenen Bestandsgebäude eine vertikale Streckung. Dies führt im Ergebnis zu einem kraftvollen Baukörper und gleichzeitig zu einer Eleganz und Feingliedrigkeit.

Das Gebäude funktioniert in seiner haptischen Wirkung auch in der Nahsicht: Die Faltungen und Rundungen lassen je nach Sonnenstand unterschiedliche Schattenwirkungen entstehen, die im überzeugenden Kontrast zur reflektierenden Wirkung der Oberfläche stehen. Die Idee eines Vorhangs entspricht auch der Nutzung als Bettenhaus: die Anmutung des Ausblicks aus den Bettenzimmern in die Stadt hinein.

Insgesamt zeigt sich das Projekt als eine robuste und starke Idee, bei der man sich gut vorstellen kann, dass unerwartete Hindernisse bei der Detaillierung und Realisierung behoben werden können.


Ausstellung
Die Wettbewerbsarbeiten werden in einer 2-wöchigen Ausstellung zu besichtigen sein.

Ort und Zeitraum der Ausstellung werden rechzeitig bekannt gegeben.



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10.12.2010 - Aktuelles aus den Centren

Aufsichtsrat gibt Mittel zur Sanierung der Charité frei

Kooperation mit Vivantes soll forciert werden

Der Aufsichtsrat der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute einstimmig beschlossen, die Mittel für die Planung des Sanierungsvorhabens am Campus Charité Mitte freizugeben. Damit kann die Charité die notwendigen Aufträge erteilen, um die für 185 Millionen Euro geplante Sanierung des Bettenhochhauses zu beginnen und auf dem gleichen Grundstück einen Anbau für Operationssäle und Intensivstationen zu realisieren. Nach Ansicht des Aufsichtsratsvorsitzenden, Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner ist damit „in einem finanziell schwierigen Umfeld ein außerordentlich wichtiger Durchbruch“ erzielt worden.
Auch für die Forschungseinrichtungen für experimentelle Medizin (FEM) bewilligte der Aufsichtsrat Planungsmittel. Bauausführungsmittel für die FEM sollen nach einem gemeinsamen Vorschlag von Senator Jürgen Zöllner und Finanzsenator Ulrich Nußbaum erst dann freigegeben werden, wenn an Hand geprüfter Bauplanungsunterlagen sichergestellt ist, dass die Mittel für die Sanierung des Hochhauses und den Bau der FEM ausreichen.

Die Aufsichtsräte beschlossen, die Verabschiedung des Wirtschaftsplans auf Februar 2011 zu verschieben. Zöllner äußerte in diesem Zusammenhang die Erwartung, dass der Vorstand der Charité weiterhin „am Ziel einer schwarzen Null“ festhält.

Die Kooperation zwischen Charité und Vivantes - beispielsweise im Einkauf - soll nach dem Willen des Aufsichtsrates forciert werden, um für beide Krankenversorger „maximale Ergebnisverbesserungen zu erzielen“. Wissenschafts- und Finanzverwaltung haben zugesichert, die Charité kooperativ in diesem Prozess zu begleiten. Die Charité rechnet bei zügiger Realisierung der geplanten Projekte mit Einsparungen von bis zu 45 Millionen Euro pro Jahr für beide Unternehmen.



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14.10.2010 - Aktuelles aus den Centren

Aufsichtsrat gibt Weg für Sanierung des Hochhauses frei

Der Aufsichtsrat der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat auf seiner heutigen außerordentlichen Sitzung das optimierte Konzept zur Sanierung des Bettenhochhauses am Campus Charité Mitte befürwortet und begrüßt. Er beauftragte den Vorstand darüber hinaus darzustellen, durch welche Maßnahmen die Wirtschaftlichkeit der Charité auch unter den denkbar schlechtesten Szenarien während der Bauphase gesichert wird. Dies ist erforderlich, weil während der Sanierung zeitweise mit einem geringeren Umsatz gerechnet werden muss.

„Der Aufsichtsrat hat damit einerseits weitere Schritte zur Sanierung des Bettenhochhauses auf den Weg gebracht, andererseits muss die finanzielle Handlungsfähigkeit der Charité auch während des Umbaus sichergestellt werden“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner.

Noch in diesem Jahr kann damit die konkrete Planung beginnen. Die geplante Bauphase wird zwei Jahre betragen. Um die Bauzeit am Hochhauskomplex möglichst kurz zu halten, entsteht auf dem Gelände am Campus Mitte ein Interimsbau. Auf diese Weise kann das Hochhaus vollständig freigezogen werden, so dass der Klinikbetrieb durch die Baustelle nicht gestört und die Bauzeit verkürzt wird.

Eckpunkte:
Betten (san. Hochhaus + Neubautrakt): 617
Betten Standort Mitte insges.: 804
Kosten: 185 Mio. EUR



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24.09.2010 - Aktuelles aus den Centren

Richtungsentscheidung für Sanierung des Bettenhochhauses

Am heutigen Freitag hat der Aufsichtsrat der Charité – Universitätsmedizin getagt und auf Vorschlag des Vorstandes einstimmig entschieden, dass die Sanierung des Hochhauses weiter verfolgt und ausgearbeitet wird. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Senator Prof. Jürgen Zöllner sagte dazu: „Damit wird der Bedeutung des Campus Mitte in der Krankenversorgung Rechnung getragen und die wissenschaftliche Infrastruktur und Entwicklungsmöglichkeit der Charité auch in Zukunft gewährleistet.“

Hierbei ist eine Bettenkapazität und OP-Anzahl vorgesehen, die die höchste Wirtschaftlichkeit beinhaltet. Dazu wird der Vorstand aufgefordert, alle Möglichkeiten des wirtschaftlichen Betriebes sicherzustellen. Mehrere Punkte sind noch zu konkretisieren bzw. zu validieren, insbesondere die Investitionskosten pro Bett und Operationssaal und die Wirtschaftlichkeit im Dauerbetrieb.

Die endgültige Entscheidung über die konkrete Umsetzung erfolgt in einer außerordentlichen Aufsichtsratsitzung spätestens in drei Wochen.

Der Senat hatte am 8. Juni 2010 Eckpunkte zur weiteren Entwicklung der Berliner Universitätsmedizin beschlossen. Darin wird festgelegt, dass der Senat alle drei bettenführenden Standorte in Berlin erhalten will und die Charité mit 330 Millionen Euro an Investitionsmitteln für Baumassnahmen ausstattet. Im Gegenzug garantiert die Charité nach Abschluss des Masterplans den Abbau von 500 Betten.



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13.02.2013 - Aktuelles aus den Centren

Charité eröffnet infocenter BAU

Besichtigung eines Patientenzimmers der Charité Campus-Klinik

Lageplan infocenter BAU

Für alle Fragen rund um die Bautätigkeiten hat die Charité jetzt das „infocenter BAU“ eingerichtet. Hier können sich alle Interessierten über die geplanten Baumaßnahmen am Campus Charité Mitte informieren. Zudem werden Grundrisszeichnungen der viergeschossigen Charité Campus-Klinik, Architektenzeichnungen des modernisierten Bettenhochhauses sowie Modelle zur neuen Fassadengestaltung gezeigt.

Das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte der Charité umfasst die grundlegende Modernisierung und die Erneuerung der Fassade des 1982 in Betrieb genommenen Gebäudes. Ergänzend entstehen ein Neubau für den zentralen OP- und intensivmedizinischen Bereich sowie eine neue Rettungsstelle in der Philippstraße. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen beginnen im Herbst und werden voraussichtlich insgesamt rund drei Jahre, inklusive Inbetriebnahme und Wiederbezug, in Anspruch nehmen.

Für die umfassenden Bauarbeiten ist es notwendig, das Bettenhochhaus frei zu ziehen. Während der gesamten Bauzeit werden die Patienten in der Charité Campus-Klink versorgt. Der viergeschossige Bau entsteht ab dem Frühjahr auf dem historischen Campusgelände am Standort Mitte und wird insgesamt 339 Betten in modern ausgestatteten und komfortablen Patientenzimmern beherbergen. Der qualitativ hochwertige Systembau besteht aus 150 Modulen und hat eine Netto-Grundfläche von 7.900 Quadratmetern.

Ein Originalmodul mit zwei Patientenzimmern der Charité Campus-Klinik ist auf dem Parkplatz am Bettenhochhaus (Luisenstraße 64, 10117 Berlin) zu besichtigen. Die Zimmer sind vollständig eingerichtet und geben so einen plastischen Eindruck vom neuen Gebäude. Besichtigungen sind bis Ende Februar von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr möglich.

infocenter BAU
Campus Charité Mitte
Luisenstraße 10, 10117 Berlin
Montag bis Freitag
9 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
Tel. 450 570 520/530
Fax 450 7 570 520
E-Mail  |  http://infocenter.charite.de/

Downloads:

Links:

Internetseite des infocenter BAU

Internetseite zu den Bauarbeiten auf dem Campus Charité Mitte

Kontakt:

Manuela Zingl
Stellvertretende Pressesprecherin
Geschäftsbereich Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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15.08.2013 - Aktuelles aus den Centren

Einzug in die Charité Campus-Klinik

Umzüge aus dem Bettenhochhaus haben begonnen

Die Kisten sind gepackt und alles ist für den großen Umzug vorbereitet: Heute konnte die erste Station aus dem Bettenhochhaus in die neue Charité Campus-Klinik einziehen. Das viergeschossige Gebäude entstand in moderner Systembauweise am Standort Mitte. Es verfügt über 339 Betten und wird während der rund dreijährigen Kernsanierung des Bettenhochhauses den größten Teil der Stationen beherbergen.

Mit der neuen Campus-Klinik schafft die Charité ein modernes Umfeld, in dem die Mitarbeiter weiterhin professionell arbeiten und die Patienten mit Spitzenmedizin versorgen können. Deutlich erhöhen wird sich hingegen der Komfort für die Patienten: Ihnen stehen helle, freundliche 2- und 3-Bett-Zimmer mit elektrischen Betten und einem Multimediagerät zur Verfügung.

„Mit dem Einzug in die Charité Campus-Klinik haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung des Masterplans erfolgreich absolviert“, erklärt Christian Kilz, Bauchef der Charité. Er ergänzt: „Ein Umzug dieser Größenordnung ist eine logistische Herausforderung, die nur durch die hervorragende Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charité möglich ist.“

Die Erneuerung des 1982 eröffneten Bettenhochhauses ist das größte Bau- und Sanierungsprojekt in der Geschichte der fusionierten Charité. Die umfassenden Maßnahmen sollen im Herbst beginnen und machen einen kompletten Freizug des Gebäudes notwendig. Bis Ende September 2013 werden alle Stationen aus dem 21-stöckigen Hochhaus in die Campus-Klinik umziehen.

Folgende Fachbereiche ziehen in die Charité Campus-Klinik:
Allgemeinchirurgie, Geburtsmedizin, Gynäkologie (einschließlich Brustzentrum), HNO/Phoniatrie, Intermediate Care Unit, Kardiochirurgie, Kardiologie, Nephrologie, Orthopädie, Rheumatologie, Urologie.

Kontakt:

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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28.01.2014 - Aktuelles aus den Centren

Generalunternehmer beginnt mit den Bauarbeiten

Der Zuschlag an den Generalunternehmer ist im Januar erteilt worden. Die Charité hat jetzt den Schlüssel an die Arbeitsgemeinschaft Vamed /Züblin übergeben.

 

Im ersten Schritt der Bauphase, in den nächsten vier bis sechs Wochen, wird die Großbaustelle eingerichtet und abgesichert, sowie eine Detailplanung insbesondere zur Baustellenlogistik erstellt. Es beginnen die Rückbau- und Abbrucharbeiten im Innenbereich des Bettenhochhauses. Zeitgleich wird der Fassadenrückbau vorbereitet.

Kontakt:

Christian Buschkow

030 450 570 520

christian.buschkow(at)charite.de



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25.02.2014 - Aktuelles aus den Centren

Vorstellung Generalunternehmer

Auf der folgenden Seite möchten wir Ihnen den Generalunternehmer für die Hochhaussanierung und die Errichtung des neuen Gebäudes für den OP-Bereich, die intensivmedizinischen Bereiche und für die Rettungsstelle im CCM vorstellen.

Nach der Zuschlagserteilung Anfang Januar hat die als Generalunternehmen beauftragte Arbeitsgemeinschaft aus Ed. Züblin AG und VAMED Deutschland die Bauarbeiten an der Charité aufgenommen. Für insgesamt 202,5 Millionen Euro wird in den nächsten drei Jahren das 21-stöckige Bettenhochhaus des Universitätsklinikums in Berlin-Mitte saniert und auf den neuesten medizintechnischen Stand gebracht.

Der nach europaweiter Ausschreibung an Züblin und VAMED vergebene Auftrag umfasst neben der gesamten Ausführungsplanung sowie vollständigen Entkernung und Sanierung des Hochhauses auch einen angrenzenden fünfgeschossigen Neubau für Intensivstationen, 15 Operationssäle und eine Rettungsstelle. Die Planung der Medizintechnik sowie die Begleitung des medizinischen Probebetriebs gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft. Der Zeitplan für die umfangreichen Bauarbeiten ist straff: Die Einrichtung der Baustelle an der Luisen- und Philippstraße ist weitestgehend abgeschlossen, auch mit dem Entkernen des Hochhauses wurde bereits begonnen, der Rückbau der Fassade soll bereits 2014 erfolgen.

 

Die Ed. Züblin AG, Stuttgart, zählt mit rund 13.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer jährlichen Bauleistung von rund 3 Milliarden Euro zu den führenden deutschen Bauunternehmen. Seit der Firmen-gründung im Jahr 1898 realisiert Züblin erfolgreich anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland und ist im deutschen Hoch- und Ingenieurbau die Nummer eins. Das Leistungsspektrum umfasst alle baurelevanten Aufgaben – vom Ingenieur-, Brücken- und Tunnelbau über den komplexen Schlüsselfertigbau bis hin zum Bereich Public Private Partnership. Aktuelle Bauprojekte des Unternehmens sind beispielsweise die Europäische Zentralbank und der Taunusturm in Frankfurt, das Milaneo in Stuttgart und der zweite Bauabschnitt des Uniklinikums Jena. Mehr Infos unter www.zueblin.de

 

VAMED Deutschland ist einer der führenden Partner für die Errichtung, die Erneuerung und den Betrieb der Infrastruktur von Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten gehören die Planung, Finanzierung und Verwirklichung von Neu-, Umbau- und Sanierungsprojekten. Außerdem betreibt VAMED die Medizin-, Betriebs- und Informationstechnik sowie die Sterilgutversorgung und die OP-Unit. VAMED Deutschland ist Teil der VAMED-Gruppe mit Sitz in Wien. Die VAMED-Gruppe wurde im Jahr 1982 gegründet und hat sich seither zum weltweit führenden Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt. In über 70 Ländern hat der Konzern bereits mehr als 600 Projekte realisiert. Im Jahr 2012 war die VAMED-Gruppe weltweit für rund 13.000 Mitarbeiter und ein Geschäftsvolumen von nahezu 1,4 Milliarden Euro verantwortlich

 

 

Kontakt:

Christian Buschkow

030 450 570 520

christian.buschkow(at)charite.de



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20.10.2014 - Aktuelles aus den Centren

Veränderte Verkehrssituation in der Luisenstraße

Erneuerung der Brückenverbindung am Campus Charité Mitte erfordert Teilsperrung

Die Bau- und Sanierungsarbeiten am Bettenhochhaus und am Neubau kommen gut voran – alles verläuft im Zeit- und Kostenplan. Im November beginnt ein weiterer Teil der Baumaßnahme: die Erneuerung der Brücke über die Luisenstraße, die den Bettenhochhauskomplex mit dem Campusgelände verbindet. Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist es notwendig, die Straße im Brückenbereich (Luisenstraße 7 bzw. 64) von Dezember 2014 bis Ende Oktober 2015 zu sperren.


Die neue Brücke ist als Stahl-Glas-Konstruktion architektonisch leicht und transparent gestaltet. Die Erneuerung der Brückenverbindung ist ein wesentlicher Teil der baulichen Modernisierung der Charité am Standort Mitte. Die Durchfahrtshöhe der Brücke wird um rund einen Meter angehoben, so dass zukünftig auch BVG-Doppeldeckerbusse problemlos darunter durchfahren können. Für die auftretenden Unannehmlichkeiten während der Bauzeit bittet die Charité um Verständnis.


Die Teilsperrung der Luisenstraße wirkt sich auf folgende Bereiche aus:

Die Rettungsstelle, der Kreißsaal und die Intensivstationen (Luisenstraße 65) sind im gesamten Zeitraum ausschließlich über den nördlichen Teil der Luisenstraße (über Robert-Koch-Platz) erreichbar, eine entsprechende Umfahrung ist ausgeschildert.


Für die Zufahrt zum Campusgelände stehen die Einfahrten Schumannstraße/Charitéplatz 1 sowie die Hannoversche Straße 11 zur Verfügung.


Die Haltestelle Schumannstraße der Buslinie 147 wird zum Karlplatz verlegt. Die Haltestellen Charité Campus Mitte und Invalidenpark müssen entfallen.


Die stationäre Aufnahme für die Charité Campus-Klinik und die Dermatologie befindet sich ab dem 22. Oktober in der Luisenstraße 9.


Der Zugang zu Physiotherapie und Funktionsdiagnostik (ehemals Luisenstraße 7) befindet sich jetzt auf dem Campusgelände im Rahel-Hirsch-Weg 6 gegenüber der Charité Campus-Klinik.


Zur besseren Übersicht hat die Charité einen Flyer mit einem aktualisierten Lageplan erstellt.

Kontakt:

Christian Buschkow

030 450 570 520



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16.12.2014 - Aktuelles aus den Centren

Neues Kleid für das Bettenhochhaus

Bettenhochhaus mit neuer Fassade

Bettenhochhaus mit neuer Fassade

Die Baumaßnahmen am Bettenhochhaus der CharitéUniversitätsmedizin Berlin sind im Zeit- und Kostenplan. Dies teilte der Vorstand der Charité heute bei einer Presseveranstaltung mit. Die Montage der neuen, hellen Fassade hat im November begonnen und im Inneren wurde das Gebäude nahezu vollständig entkernt.

Im Sommer wurde in der 21. Etage des Bettenhochhauses mit der Demontage der Fassadenplatten aus Beton begonnen, die inzwischen bis zur 6. Ebene abgeschlossen ist. Seit November erhält das Bettenhochhaus nun seine neue, fein gegliederte Fassade aus Aluminium. Bisher sind rund 350 der 2.068 Elemente montiert. Ungewöhnlich ist dabei, dass die Rückbau- und Montagearbeiten mit einem kurzen zeitlichen Abstand jeweils in der obersten Etage begonnen haben. Diese Arbeitsweise spart mehrere Monate Bauzeit ein. Zur 20.500 Quadratmeter großen Fassadenfläche gehört ebenso eine hochwertige Wärmedämmung, die für eine hohe Energieeffizienz sorgt und damit auch die Umwelt schont. Der Fassadenentwurf ging 2012 aus einem sogenannten nichtoffenen Wettbewerb der Charité und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt als Sieger hervor und stammt vom Hamburger Büro SAA Schweger Architekten.

Bettenhochhaus mit neuer Fassade - Detailansicht

Bettenhochhaus mit neuer Fassade - Detailansicht

Die Entkernungsarbeiten im Inneren des Bettenhochhauses sollen bis Ende Januar 2015 vollständig abgeschlossen sein. Anschließend können die Trockenbauarbeiten starten. Bisher sind bei der Entkernung rund 12.000 Tonnen Bauschutt zusammengekommen.

Die Sanierung des Bettenhochhauskomplexes ist ein Schlüsselprojekt zur Umsetzung des Masterplans. Im Januar 2014 hatten die Umbau- und Sanierungsarbeiten begonnen. Diese sollen voraussichtlich Ende 2016 beendet sein. Die Kosten für den gesamten Komplex am Campus Charité Mitte sind mit rund 202,5 Millionen Euro veranschlagt. Zum Projekt gehören neben dem Bettenhochhaus auch der Neubau für OP, Intensivmedizin und die Rettungsstelle sowie die Erneuerung der Verbindungsbrücke über die Luisenstraße.

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Öffnet externen Link im aktuellen Fensterinfocenter BAU

Öffnet externen Link im aktuellen FensterCharité-Bauprojekte

Kontakt:

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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28.01.2015 - Aktuelles aus den Centren

Charité feiert Richtfest des OP-Neubaus

Richtkrone schmückt Rohbau am Bettenhochhaus

Richtfest Neubau OP, Intensivmedizin und Rettungsstelle, © Charité / Foto: Dirk Lässig

Richtfest Neubau OP, Intensivmedizin und Rettungsstelle, © Charité / Foto: Dirk Lässig

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute das Richtfest des Neubaus für den zentralen OP, die Intensivmedizin und die Rettungsstelle gefeiert. Das moderne Gebäude an der Rückseite des Bettenhochhauses ist mit einem Volumen von rund 70 Millionen Euro aktuell das größte Neubauprojekt der Charité.

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, begrüßte Gäste aus Politik, Wissenschaft und Medizin, darunter Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie Aufsichtsratsvorsitzende der Charité. Im Namen des Vorstands dankte Prof. Einhäupl allen am Bau Beteiligten für die gute Arbeit und lobte den zügigen Baufortschritt des fünfgeschossigen Gebäudes:

„Mit dem Neubauprojekt und dem Umbau des Bettenhochhauses schaffen wir für die Berlinerinnen und Berliner das modernste Universitätsklinikum Europas, in welchem wir unseren Patienten in einem komfortablen Umfeld Spitzenmedizin bieten können. Die Charité leistet mit dem Neubau und dem umgebauten Hochhaus einen bedeutenden Beitrag zur Gesundheitswirtschaft der boomenden Metropolenregion und trägt zudem zum nachhaltigen Ausbau des Wissenschaftsstandorts Berlin bei.“

Richtfest Neubau OP, Intensivmedizin und Rettungsstelle, © Charité / Foto: Dirk Lässig

Richtfest Neubau OP, Intensivmedizin und Rettungsstelle, © Charité / Foto: Dirk Lässig

Prof. Einhäupl dankte dem Land Berlin für die Investitionsmittel im Rahmen des Masterplans und begrüßte erstmals Michael Müller in seiner neuen Funktion als Regierenden Bürgermeister von Berlin. Der ehemalige Senator für Stadtentwicklung ist seit langem vertraut mit den Bauprojekten der Charité und betonte in seinem Grußwort:

„Wenn Ende nächsten Jahres der Neubau für die OP-Säle, die Intensivmedizin und die Rettungsstelle bezugsfertig und die Sanierung des Bettenhochhauses abgeschlossen ist, schlagen wir am Standort Mitte ein neues Kapitel in der Geschichte der traditionsreichen Charité auf. Und das bedeutet: Wir machen die Charité fit für die Zukunft.“

Der Neubau für OP, Intensivmedizin und die Rettungsstelle beherbergt 15 hochmoderne Operationssäle – drei davon für ambulante Eingriffe. Die Intensivmedizin verfügt über drei Stationen mit Ein- und Zwei-Bett-Zimmern. Im Erdgeschoss befindet sich die neue Rettungsstelle, die zukünftig über die Zufahrt Philippstraße erreichbar sein wird.

Die Finanzierung des Neubaus erfolgt im Rahmen des Masterplans Charité. Die Baukosten für den Neubau sind Teil des Budgets für den gesamten Bettenhochhauskomplex in Höhe von 202,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2016 geplant.

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Kontakt:

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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30.10.2015 - Aktuelles aus den Centren

Neue Brücke am Campus Charité Mitte

Teilsperrung der Luisenstraße aufgehoben

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat heute die Verbindungsbrücke zwischen dem Bettenhochhaus und dem Campusgelände in der Luisenstraße eröffnet. Mit Beendigung der Teilbaumaßnahme entfällt der Grund für die Straßensperrung im Baustellenbereich. Damit sind die Rettungsstelle, der Kreißsaal und die Intensivstationen in der Luisenstraße 65 wieder uneingeschränkt aus nördlicher und südlicher Richtung erreichbar.

Der Austausch des bisherigen Brückenbauwerks durch eine transparente Stahl-Glas-Konstruktion ist Teil der Baumaßnahmen am Bettenhochhauskomplex. Dabei wurde auch die Durchfahrtshöhe der Brücke um rund einen Meter angehoben, um die Passage von BVG-Doppeldeckern grundsätzlich zu ermöglichen.
    
„Die Erneuerung der Verbindungsbrücke ist eine vergleichsweise kleine Baumaßnahme – aber wesentlich für die bauliche Modernisierung der Charité. Erst die Brücke ermöglicht die Verbindung zweier wesentlicher Teile am Standort: die Anbindung des Bettenhochhauses und der OPs an das historische Campusgelände“, sagte Christian Kilz, Leiter der Abteilung Bau-, Anlagen- und Flächenmanagement und Bauchef der Charité, anlässlich des heutigen Pressetermins.

Auch sonst kommen die Arbeiten am Bettenhochhaus und am Neubau für den zentralen OP, die Intensivmedizin und die Rettungsstelle gut voran: Die Fassade am Bettenhochhaus ist fast vollständig erneuert und die Entkernungsarbeiten im Inneren abgeschlossen, so dass der Feinausbau im Gebäude beginnen konnte. Am Neubau sind die Rohbauarbeiten sowie die Fenstermontage abgeschlossen und nun beginnt auch hier der Feinausbau.

Links:

Weitere Informationen:
infocenter BAU
Campus Charité Mitte
Luisenstraße 10, 10117 Berlin
Montag bis Freitag, 9-17 Uhr
t: +49 30 450 570 520
infocenter-bau(at)charite.de
http://infocenter.charite.de

Kontakt:

Christian Kilz
Leiter der Abteilung Bau-, Anlagen- und Flächenmanagement
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 573 222



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23.05.2016 - Aktuelles aus den Centren

Charité-Bauprojekte kommen weiter gut voran

Bettenhochhaus und Neubau im Zeit- und Kostenplan

Blick von oben im Mai 2016: Bettenhochhaus und Neubau. Copyright Helmut Schmidt/Charité

Blick von oben im Mai 2016: Bettenhochhaus und Neubau. Copyright Helmut Schmidt/Charité

Die Baumaßnahmen am Campus Charité Mitte schreiten weiter sichtbar voran: die Fassaden des Bettenhochhauses und des Neubaus für den zentralen OP- und intensivmedizinischen Bereich sowie die neue Rettungsstelle sind nahezu fertig gestellt. Beide Projekte sind im Zeit- und Kostenplan.

Davon konnte sich heute auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller bei einer Baustellenbesichtigung überzeugen: „Die Charité ist eine kompetente Bauherrin, die mit den erfolgreich laufenden Projekten zur Stärkung der Gesundheitswirtschaft der wachsenden Hauptstadt ebenso beiträgt wie zur Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts Berlin.“

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité: „Das Interesse des Regierenden Bürgermeisters am Baufortschritt am Campus Charité Mitte freut uns sehr. Und wir sind natürlich ein bisschen stolz darauf, dass unser komplexes Bauprojekt im Zeit- und Kostenplan ist.“

In den Gebäuden arbeiten die unterschiedlichen Gewerke noch am Innenausbau und an der Installation der Technik, damit Ende des Jahres der Einzug der Stationen beginnen kann. „Mittlerweile sind wir mit den umfassenden Sanierungsmaßnahmen am Bettenhochhaus und dem Neubauprojekt auf dem Weg zum modernsten Krankenhaus Europas“, erklärt Prof. Einhäupl. Damit erhalten die Patienten weiterhin die gewohnte Spitzenmedizin der Charité, gepaart mit mehr Komfort in überwiegend Ein- und Zwei-Bett-Zimmern.

Das 1982 in Betrieb genommene Bettenhochhaus wird seit Januar 2014 entkernt und hat eine energieeffiziente Fassade erhalten. Östlich vom Bettenhochhaus entsteht ein Neubau mit 15 hochmodernen OP-Sälen, dem intensivmedizinischen Bereich und der neuen Rettungsstelle. Im Zuge der Maßnahme wurde bis Oktober 2015 auch die Verbindungsbrücke zwischen Bettenhochhaus und historischem Campusgelände erneuert. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 202,5 Millionen Euro. Neubau und Bettenhochhaus beherbergen zusammen rund 620 Betten.

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Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
Pressesprecher
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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16.09.2016 - Aktuelles aus den Centren

Charité-Neubau: Feierliche Schlüsselübergabe

Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus

Prof. Einhäupl, Senatorin Scheeres und Regierender Bürgermeister Müller (v. l. n. r.) vor dem Charité Notfallzentrum Mitte. Foto: Charité / Wiebke Peitz

Prof. Einhäupl, Senatorin Scheeres und Regierender Bürgermeister Müller (v. l. n. r.) vor dem Charité Notfallzentrum Mitte. Foto: Charité / Wiebke Peitz

Noch vor der Übergabe des Bettenhochhauses Ende dieses Jahres hat die CharitéUniversitätsmedizin Berlin heute vom Generalunternehmer den Schlüssel zum Neubau für OP, Intensivmedizin und Zentrale Notaufnahme erhalten. Damit verbunden war auch die offizielle Benennung des Gebäudes als „Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus“. Nachdem die medizinische Ausstattung des Gebäudes erfolgt sein wird, kann ab Ende Oktober der klinische Betrieb aufgenommen werden.

Die Charité feierte die bauliche Fertigstellung des Gebäudes mit rund 150 internen und externen Gästen. Darunter waren auch der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller sowie die Wissenschaftssenatorin und Charité-Aufsichtsratsvorsitzende Sandra Scheeres.

Der Regierende Bürgermeister erklärte zum Erfolg des Projekts: „Mit dem Charité Notfallzentrum Mitte ist die Charité fit für die Zukunft und kann ihrer Bedeutung für die Bevölkerung der wachsenden Stadt absolut gerecht werden. Darüber hinaus ist die Umsetzung der Maßnahme im Zeit- und Kostenrahmen ein positives Beispiel für erfolgreiches und pünktliches Bauen in Berlin.“ Schon seit seiner Zeit als Senator für Stadtentwicklung ist Michael Müller mit dem Bauprojekt vertraut.

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, betonte: „Der Zeitplan für das umfangreiche Bauprojekt war außerordentlich straff, und so sind wir stolz und erleichtert, unseren Patienten die gewohnte Spitzenmedizin nun in diesem hochmodernen und attraktiven Umfeld bieten zu können.“ Er fügte hinzu: „An diesem Tag gebührt der Dank auch Matthias Scheller, der das Projekt in der Anfangsphase als damaliger Direktor des Klinikums begleitet hat.“ Darüber hinaus dankte Prof. Einhäupl dem Bau-Chef der Charité Christian Kilz stellvertretend für die herausragende Arbeit der internen Bauabteilung.

Auch Sandra Scheeres, Senatorin und Charité-Aufsichtsratsvorsitzende, sieht die bauliche Fertigstellung des Neubaus als Höhepunkt vor Abschluss der kompletten Baumaßnahme: „Der Aufsichtsrat hat die Baumaßnahme seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll begleitet.“ Sie ergänzte: „Das Charité Notfallzentrum Mitte bedeutet auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Verbesserung der Arbeitsumgebung, beispielsweise bei der Betreuung von Intensivpatienten.“ Zudem war es Sandra Scheeres ein Anliegen, den Beschäftigten der Charité für ihr Durchhaltevermögen während der Bauzeit zu danken.

Im Namen der einziehenden Bereiche zeigte sich Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, erfreut über die hochmoderne Technik im Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus, die Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen zugutekommt. Darüber hinaus gab Prof. Frei einen kurzen Überblick über das bewegte Leben des Chirurgen Rudolf Nissen (1896-1981): „Es ist uns eine besondere Ehre, dieses Haus nach Rudolf Nissen zu benennen. Der namhafte Chirurg kam 1927 an die Charité und musste Deutschland 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen. Er emigrierte zunächst in die Türkei, anschließend in die USA. Nach dem Krieg war er von 1952 bis 1967 Professor für Chirurgie an der Universität Basel.“

Das Gebäude ist ein fünfgeschossiger Kubus mit einem zentralen Lichthof. Im obersten Vollgeschoss werden der Aufwachraum und die Überwachungseinheit des zentralen OP-Bereichs durch Oberlichter erhellt. Die OP-Säle sind so angeordnet, dass sie indirekt Tageslicht erhalten. So wird die Aufenthaltsqualität für Patienten wie für Personal im zentralen OP-Bereich wesentlich verbessert.

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24.10.2016 - Aktuelles aus den Centren

Neue Notaufnahme am Campus Charité Mitte

Ab Mittwoch, den 26. Oktober werden Notfallpatienten in der neuen Zentralen Notaufnahme am Campus Charité Mitte (CCM) in der Philippstraße 10 behandelt. Die Anfahrt für Patienten und Rettungsdienst erfolgt über Hannoversche Straße/ Philippstraße. Die Notaufnahme bezieht als erster Bereich das im September fertig gestellte Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus. Parallel dazu wird die bisherige Rettungsstelle in der Luisenstraße geschlossen.

„Die neue Zentrale Notaufnahme am Campus Charité Mitte unterstützt und verbessert die Notfall- und Akutversorgung mit ihrer kompakten und funktionellen Architektur wesentlich“, sagt Prof. Dr. Martin Möckel, Ärztlicher Leiter der Notfallmedizin an den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum.

Die interdisziplinäre Notaufnahme am CCM versorgt mit ihrem fachärztlichen Kernteam Patienten mit akuter Erkrankung oder Verletzung. Sie ist für jährlich rund 60.000 Behandlungskontakte ausgelegt. Schwere Fälle werden direkt in den Reanimationsraum gebracht und können im Rahmen der Erstversorgung auf kurzem Wege im direkt gegenüberliegenden CT (Computertomograph) untersucht werden. In räumlicher Nähe befindet sich die Aufnahmestation mit sieben Betten sowie zwei Untersuchungs- und Behandlungsräumen. Patienten, die überwacht werden müssen oder eine längere Diagnostik benötigen, können hier bis zu 24 Stunden verbleiben. Darüber hinaus ist die Notaufnahme mit allen klinischen Bereichen der Charité vernetzt.

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29.11.2016 - Aktuelles aus den Centren

Charité Bettenhaus Mitte bezugsfertig

Erfolgreiche Sanierung im Kosten- und Terminplan

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Sandra Scheeres, Wissenschaftssenatorin und Aufsichtsratsvorsitzende der…

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Sandra Scheeres, Wissenschaftssenatorin und Aufsichtsratsvorsitzende der Charité. Foto: Wiebke Peitz, Charité

Nach weniger als drei Jahren Bauzeit erhält die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ein vollständig modernisiertes Hochhaus vom Generalunternehmer zurück. Mit der Übergabe des Charité Bettenhauses Mitte zählt die traditionsreiche Berliner Universitätsmedizin zu den modernsten Unikliniken Europas. Die erfolgreiche Sanierung des Gebäudes im Zeit- und Kostenplan bildet den Abschluss des größten Bauprojekts der fusionierten Charité. Im weiteren Verlauf erfolgt die medizinische Ausstattung des Gebäudes und noch vor Weihnachten soll die erste Station einziehen.

Zu Beginn der feierlichen Übergabe begrüßte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Max Einhäupl die rund 250 geladenen Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Er betonte: „Die Charité hat erneut ihre Exzellenz unter Beweis gestellt. Diesmal nicht in der Forschung, sondern als Bauherrin des größten Bauprojektes ihrer Geschichte. Wir freuen uns sehr darüber, unsere Patientinnen und Patienten künftig in diesem hochmodernen und attraktiven Umfeld versorgen zu können.“ Er dankte allen Charité-Mitarbeitern für ihr großes Engagement sowie der Landespolitik für ihre fortwährende Unterstützung.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, der das Projekt bereits als Stadtentwicklungssenator begleitet hatte, sagte: „Mit der Schlüsselübergabe für das runderneuerte Bettenhaus setzen wir gemeinsam einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Masterplans für die Modernisierung der Charité. Die Charité nimmt eine zentrale Rolle für die gesundheitliche Versorgung der Menschen in unserer wachsenden Hauptstadtregion ein. Sie ist ein Leuchtturm der Wissenschaft, zählt zu den großen öffentlichen Arbeitgebern unserer Stadt und bleibt ein wichtiger Ausbilder für den medizinischen Nachwuchs. Den Patientinnen und Patienten wünsche ich gute Genesung, all jenen, die dieses neu gestaltete Bettenhaus nutzen werden, viel Freude an den neuen Arbeitsplätzen – im ärztlichen Dienst, in der Pflege, in Forschung und Lehre.“

Sandra Scheeres, Wissenschaftssenatorin und Aufsichtsratsvorsitzende der Charité, die den Weg der Bauprojekte seit 2011 engagiert begleitet hat, ist zufrieden mit der Zusammenarbeit der Projektbeteiligten auf allen Ebenen: „Das Bettenhaus ist die sichtbare Visitenkarte der Charité in Mitte. Das Haus strahlt in die Stadt hinein. Mit der vollständigen Sanierung erscheint das Hochhaus nicht nur in einem neuen Glanz, sondern bietet auch viel bessere Bedingungen für Patienten sowie für Ärzte und Pflegekräfte. Diese riesige Baumaßnahme wurde erfolgreich im geplanten Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt. Das ist das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten und eines genauen Controllings. Die Charité kann nicht nur erstklassig heilen und forschen, die Charité kann auch bauen. Die Charité hat in den letzten Jahren eine starke Entwicklung genommen. Sie war noch nie so wichtig für die Stadt und noch nie hatte sie international diese Bedeutung.“

Auch die Bauabteilung der Charité ist stolz auf das Erreichte. „Zu diesem Ergebnis konnten wir nur kommen, da alle Projektbeteiligten, vom Vorstand der Charité über die eigenen Mitarbeiter bis hin zum Generalunternehmer immer wieder an die Umsetzung des Kosten- und Zeitplanes erinnert und stringent auf die Einhaltung der Ziele geachtet haben“, sagte Christian Kilz, Bau-Chef der Charité. Bereits im Dezember soll die erste Station aus der 2013 temporär errichteten Campus-Klinik zurück in das neue Bettenhaus ziehen. Der Umzug aller Stationen wird voraussichtlich im März des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

„Für die Beschäftigten der Charité verbessern sich die Arbeitsbedingungen mit Bezug des Bettenhauses deutlich. Neben neuen Pflegestützpunkten sind alle Stationen mit modernster Technik ausgestattet“, ergänzte der Ärztliche Direktor der Charité Prof. Dr. Ulrich Frei. Die Patienten erfahren bei einem Aufenthalt in dem neuen Bettenhaus einen höheren Komfort in vorwiegend Ein- und Zweibettzimmern. Jedes Zimmer ist mit einem eigenen Bad ausgestattet, die großzügigen Fensterflächen lassen besonders viel Tageslicht hinein und Multimediageräte an jedem Bett ergänzen die moderne Ausstattung. Für eine Vereinfachung der Anmeldeprozesse sorgt künftig eine zentrale Aufnahme im Erdgeschoss.

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Fotoausstellung zur Geschichte des Charité Bettenhauses Mitte

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16.12.2016 - Aktuelles aus den Centren

Einzug der ersten Patientin ins Charité Bettenhaus Mitte

Assistenzärztin Solveig Tetzlaff (2.v.l.) und ihr Team begleiten die Patientin in das Charité Bettenhaus Mitte. Copyright: Charité/ Sabine Gudath.

Assistenzärztin Solveig Tetzlaff (2.v.l.) und ihr Team begleiten die Patientin in das Charité Bettenhaus Mitte. Copyright: Charité/ Sabine Gudath.

Zwei Wochen nach der feierlichen Übergabe ist heute die erste Station in das modernisierte Charité Bettenhaus Mitte eingezogen. Mit dem Bezug der 18. Ebene startete die CharitéUniversitätsmedizin Berlin die sukzessiven Umzüge in das runderneuerte Gebäude.

Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité, und Peter Lüdemann, Pflegerischer Leiter des CharitéCentrum13, begrüßten die erste Patientin sowie die pflegerische und ärztliche Stationsleitung des Bereichs Gastroenterologie und Endokrinologie. „Wir freuen uns, heute termingerecht die erste Patientin im modernisierten und sanierten Bettenhaus begrüßen zu können. Dieses attraktive Umfeld schafft allerbeste Rahmenbedingungen für eine hervorragende Krankenversorgung“, sagte Prof. Frei und dankte den am Umzug Beteiligten für ihr großes Engagement. „Unseren Patienten wünschen wir eine gute und schnelle Genesung und unseren Mitarbeitern viel Freude an diesem schönen neuen Arbeitsort.“

Für die Patienten hat sich vor allem der Komfort maßgeblich verbessert: So gibt es auf den Stationen überwiegend Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit rollstuhlgerechten Bädern. Jedes Bett verfügt über ein Multimediagerät, mit dem die Patienten fernsehen und im Internet surfen, aber auch bequem ihre Liegeposition regulieren können. Wände und Stühle leuchten in freundlichen Farben und die nahezu bodentiefen Fenster erlauben auch im Liegen einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt. Die breiten Fensterbänke aus Holz laden Patienten und Besucher zum Sitzen ein.

Bis zum Frühjahr 2017 sollen alle Stationen wieder in das Bettenhaus eingezogen sein.

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